Eine Akquisition stellt im Börsenkontext den Erwerb oder Teilerwerb eines Unternehmens durch ein weiteres Unternehmen dar. Der Zweck solcher Transaktionen besteht darin, die Kontrolle über das jeweilige Unternehmen zu erlangen. Die Mehrheit der Aktionäre muss dieser Akquisition in der Regel zustimmen, ganz im Gegensatz zu einer feindlichen Übernahme.

Auch die englischen Begriffe “Mergers & Acquisitions” werden heute häufig verwendet. Merger bezieht sich auf einzelne Geschäftsbereiche, die in das kaufende Unternehmen eingegliedert werden, während sich die Akquisition auf das Unternehmen als Ganzes bezieht. Das Management kann hierbei mehrere Gründe für die Übernahme haben. So können Unternehmenskäufe den Zugang zu Absatz- und Beschaffungsmärkten optimieren oder die Verhandlungsmacht gegenüber Kunden, Lieferanten und Investoren steigern. Einen weiteren Grund können die sogenannten Synergieeffekte darstellen. Diese entstehen, wenn Unternehmensbereiche wie Produktion, Vertrieb, Marketing oder Beschaffung optimal und effizient gebündelt werden. Darüber hinaus ermöglichen Akquisitionen, neue Märkte zu erschließen und Innovationen voranzutreiben. Beispielsweise werden innovative Start-ups häufig von etablierten Unternehmen akquiriert, um deren Ideen, Techniken und Geschäftsmodelle weiter auszubauen und vermarkten zu können.

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